Dienstag, 25.09.2018 13:02 Uhr

Mission Titelverteidigung

Verantwortlicher Autor: Presse Gerry Weber Halle, 22.06.2018, 21:29 Uhr
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Halle [ENA] Roger Federer nimmt bei der „Mission Titelverteidigung“ bei den 26. GERRY WEBER OPEN immer mehr Fahrt auf. Auf dem Weg zu seinem 10.Titel in der Lindenstadt landete Federer im Viertelfinale einen 7:6 (2), 7:5-Arbeitssieg über den Australier Matthew Ebden und kam dabei, ähnlich wie tags zuvor, mächtig ins Schwitzen. Es war Federers 19. Sieg auf Rasen in Folge.

Roger Federer war auch 22 Stunden nach seinem Achtelfinalkrimi mit zwei abgewehrten Matchbällen gegen Benoit Paire die Anspannung noch deutlich anzumerken. Mit dem Australier Matthew Ebden wartete zwar trotz des ersten Aufeinandertreffens auf der Tour keine große Unbekannte auf den Maestro, doch der Australier hatte durch seine zuletzt starken Rasenmatches und vor allem durch seinen Sieg über Philipp Kohlschreiber am Donnerstag für mächtig Furore gesorgt. Der Weltranglistenerste fokussierte sich vor allem auf seinen Aufschlag, mit dem er gegen Paire vor allem in den Sätzen zwei und drei große Probleme hatte. Vor 11.500 Zuschauer im GERRY WEBER Stadion war der Schweizer bei eigenem Service in Satz eins quasi unantastbar.

Mit zunehmender Spieldauer tastete er sich immer mehr an seinen Return heran, ließ aber gegen den beherzten Serve-and-Volley-Spieler aus „Down Under“ viel zu viele Möglichkeiten aus, darunter auch eine Breakchance. Dafür drehte der Maestro aber im Tiebreak auf. In dieser Disziplin ist er in Halle ohnehin eine Macht: 14 seiner letzten 15 Tie-Breaks auf dem Haller Grün entschied der 20-fache Grand Slam-Champion für sich. Und diese Erfolgsgeschichte sollte sich auch gegen Matthew Ebden fortsetzen. Federer legte mit zwei brillanten Returnwinnern zu Beginn und zum Ende des Tie-Breaks die Klammer um ein ungefährdetes 7:2. Besonders dank seines stark verbesserten Aufschlags hielt sich Federer immer den Rücken frei: Bei eigenem Service gab er im

In Durchgang zwei schien es zunächst so, als würde der „FedExpress“ nun richtig ins Rollen kommen, doch letztlich jagte der Weltranglistenerste seine treuen Fans durch ein Wechselbad der Gefühle. Ein erstes Break konnte der Schweizer schnell korrigieren, doch Matthew Ebden ließ nicht locker. Sogar in spektakulären Grundlinienduellen begegnete der Australier Federer auf Augenhöhe. Prompt nahm er mit mehrfachen famosen Rettungsaktionen Federer zum wiederholten Male den Aufschlag ab. Nun wurden die Fans immer unruhiger. Doch als es drauf ankam, schaltete der neunfache Haller Champion nochmal einen Gang hoch und zeigte seine ganze Klasse. Nach dem 4:5 machte der Publikumsliebling aus Basel drei Spiele in Folge, spielte jetzt sein vielleicht

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