Sonntag, 08.12.2019 22:55 Uhr

Exoplaneten unserer Milchstraße

Verantwortlicher Autor: Benjamin Lubec Wien, 11.03.2019, 22:08 Uhr
Presse-Ressort von: Benjamin Lubec Bericht 7285x gelesen

Wien [ENA] In unserem Universum existieren mehrere 1000 Milliarden Galaxien. Eine Galaxie dreht sich um ein Schwarzes Loch, Planeten wiederum drehen sich um einen oder zwei Sterne, wobei ein Stern eine Sonne ist. In unserem Sonnensystem existieren in etwa 60 Milliarden Sterne. In der Milchstraße könnte es etwa 50 Milliarden sternlose Planeten bestehen. Diese Planeten bezeichnen Forscher als Wanderer.

Den nächsten bekannten Vertreter haben Wissenschaftler, 100 Lichtjahre von uns entfernt entdeckt.Doch wie entstehen solche Exoplaneten eigentlich? Diese Frage beantwortet Arjen van Elteren mit der Antwort, dass junge Sternhaufen eine wichtige Rolle spielen könnten. Die meisten Planeten werden und Planetensysteme werden in solchen Sternhaufen geboren. Die Häufigkeit solcher Fälle wurden in einer Simulation wiedergegeben. Das Ergebnis war, dass sich kaum ein Planet völlig ungestört entwickeln konnte. So standen Schwerkraftmanipulationen an der Tagesordnung, was die Planetenbahnen bis zu 70 Prozent beeinflusste. Über 16 Prozent der Planeten wurden somit aus ihrem System geschleudert. Auch unsere Sonne könnte zu einem Doppelsternsystem gehören.

Geht man in der Annahme, dass nur ein Drittel aller Planeten einen Hauptstern besitzt, könnte es in der Milchstraße ein Viertel so viele ungebundene Planeten wie Sterne geben. Angesichts der rund 200 Milliarden Sterne in unserer Milchstraße wären das immerhin rund 50 Milliarden Einzelgänger-Planeten in unserer Galaxie. CFBDSIR2149 hat die vier- bis siebenfache Masse des Jupiter und könnte ursprünglich aus dem AB Doradus Sternhaufen stammen.

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